Unsere Ambulanzleiterin von Physiotherapie am Campus Nadine Gallenbach begleitet als Physiotherapeutin das

 

Schweizer Handbiker-Team zu den Paralympics. Hier erfahren Sie, wie es dazu kam und was sie vor Ort erwartet: 

„Ich habe von November 2007 bis August 2015 in der Schweiz (Basel) als Physiotherapeutin in einem Zentrum für Querschnittgelähmte gearbeitet. Nach meiner Weiterbildung zur Sportphysiotherapeutin wollte ich unbedingt eine paralympische Sportart betreuen und bin so über eine Kollegin nach Nottwil gelangt. Nottwil ist das europaweit größte Zentrum für Querschnittgelähmte und  Stützpunkt für die paralympischen Sportarten in der Schweiz. Ende 2008 wurde ich Nachwuchsverantwortliche und Team-Physio der Schweizer Handbike-Mannschaft. Seither betreue ich das Team bei Trainingslagern, Weltcups, Weltmeisterschaften und den Paralympics.

Da ich, obwohl ich seit August 2015 hier an der SRH Hochschule Heidelberg in der Physiotherapie am Campus arbeite, nach wie vor die Schweizer Handbike -Nationalmannschaft betreue, lag es nahe auch in Rio wieder dabei zu sein.

Wir sind 3 Physiotherapeuten für die Schweiz, die mit 22 Athleten und weiteren 19 Betreuern nach Rio reisen. Zusammen mit dem Arzt bilden wir das Medical Team und müssen im Vorfeld gut besprechen, was wir nach Rio mitnehmen müssen. Das reicht von Medikamente über Tapeverbände bis hin zu Behandlungsliegen und Kühlwesten. Vor Ort sind wir für die Betreuung der Athleten vor, während und nach den Wettkämpfen verantwortlich, behandeln sie mit Massagen, Physiotherapie, Tapes oder gehen mit zu Dopingkontrollen oder Medienterminen. Bei den Paralympics werde ich mit meinen Kollegen auch für andere Sportarten zuständig sein. Die Schweiz ist dieses Jahr außerdem mit den Folgenden vertreten:  Leichtathletik, Tischtennis, Schwimmen, Reiten, Bogenschießen, Sportschießen, Paracycling. 

Meine persönlichen Erwartungen für Rio sind, eine tolle intensive Zeit mit dem Schweizer Team, den Athleten sowie Freunden aus dem deutschen Team zu verbringen, Wettkämpfe zu verfolgen und Medaillen zu feiern und zum Schluss dann ein paar Tage Erholung an der Copacabana genießen.“

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