Wir bieten Ihnen in beiden Ambulanzen die Möglichkeit ein Tape anzulegen. Dabei unterscheiden wir zwischen Kinesio- und stabilem Tape und verschiedenen Anlagemöglichkeiten- ganz individuell auf Ihr Problem abgestimmt.

Kinesiotaping

Kinesiotaping ist seit einigen Jahren sehr bekannt. Sie haben die „bunten Klebebänder“ bestimmt bei den olympischen Spielen schon gesehen. Es können verschiedene Techniken und Arten von Kinesioanlagen unterschieden werden.

Zum Beispiel werden Muskelanlagen bei erhöhter oder verminderter Ruhespannung sowie bei Verletzungen der Muskulatur angewendet. Ziel ist es die Normalisierung des Ruhetonus, Schmerzminderung und Verbesserung der Belastbarkeit, was eine erhöhte Heilung bewirkt.

Des Weiteren können Tapeanlagen bei Verletzungen der Sehnen und Bänder angewendet werden. Diese bewirken eine Entlastung, Schmerzlinderung und Verbesserung der Belastbarkeit.

Mit dem Kinesiotape können auch Korrekturanlagen durchgeführt werden. Diese sollen z.B. die Kniescheibe in der richtigen Position halten. Weiter kann bei einer Störung des Lymphabflusses eine Lymphanlage die manuelle Lymphdrainage unterstützen.

Das Kinesio-Tape hält meist einige Tage.

Häufige Indikationen des Kinesio Tape sind

  • Verbesserung der Muskelfunktion
  • Schmerzreduktion
  • Unterstützung der Gelenkfunktion

Beispielanwendungen Kinesio-Taping:

Sprunggelenk:
Verstauchungen, Fersensporn, Arthrose, Bänderdehnungen
Wade:
Wadenkrämpfe
Knie:
Patellaspitzensyndrom, Knirsch- Reibegefühl beim Beugen des Knies, Schmerzen in der Bewegung, regelmäßiges Anschwellen des Knies
LWS:
Bandscheibenvorfall, Ischiasprobleme
BWS:
Verspannungen, Atembeschwerden, Stechen in der Brust, Haltungsschäden
Nacken/Schulter:
Verspannungen, Haltungsschäden

„Stabiles“ Taping

Unter stabilen Taping versteht man die Anlage von Verbänden, die helfen Bewegungen in die gewünschte Richtung auszuführen oder schmerzhafte Bewegungen zu vermeiden.

Aufgabe des stabilen Tapes ist der Schutz von Gelenken vor weiterer Schädigung und zu hoher Belastungen. Dazu ist keine komplette Ruhigstellung notwendig, sondern nur eine Einschränkung in gewissen Bewegungsrichtungen. Die benötigte Funktion des Bewegungsapparates bleibt erhalten, gleichzeitig wird eine Entlastung erzielt. Dieses Tape wird z. B. häufig im Sport zur Vorbeugung von Bänderissen im Fuß angewandt.

Das Ziel

Das Tape ergänzt dabei die Stütz- und Haltefunktion von Muskeln, Sehnen und Bänder. Durch den Verband soll maximale Stabilität bei gezielter Beweglichkeit erreicht werden.

 
 
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